Funktionelle Beschwerden

In der viszeralen Osteopathie werden neben dem Bewegungsapparat auch Beweglichkeit und Spannungsverhältnisse im Bereich des Rumpfes und der dort liegenden Gewebestrukturen in die osteopathische Untersuchung einbezogen. 

Patientinnen und Patienten suchen eine osteopathische Praxis teilweise auch aufgrund funktioneller Beschwerden auf. Organische Erkrankungen müssen dabei gegebenenfalls ärztlich abgeklärt und entsprechend behandelt werden. 

Die osteopathische Behandlung ersetzt diese Diagnostik und Therapie nicht. Die Annahmen und therapeutischen Konzepte der viszeralen Osteopathie sind wissenschaftlich nicht für alle Anwendungsgebiete hinreichend belegt.

Weitere Indikationen

Patientinnen und Patienten mit chronischen oder systemischen Erkrankungen suchen teilweise ergänzend zu ihrer ärztlichen Behandlung eine osteopathische Praxis auf.
In der viszeralen Osteopathie werden neben dem Bewegungsapparat auch Beweglichkeit und Spannungsverhältnisse im Bereich des Rumpfes und der dort liegenden Gewebestrukturen in die osteopathische Untersuchung einbezogen.
Craniomandibuläre Dysfunktionen (CMD) umfassen unterschiedliche Beschwerden und Funktionsstörungen im Bereich der Kiefergelenke und der Kaumuskulatur. Im Rahmen einer osteopathischen Untersuchung können unter anderem Beweglichkeit und Spannungsverhältnisse der beteiligten Strukturen betrachtet werden.
Kopfschmerzen können unterschiedliche Ursachen haben und in verschiedenen Formen auftreten. Zu den häufigsten primären Kopfschmerzerkrankungen gehören Spannungskopfschmerzen und Migräne. Im Rahmen einer osteopathischen Untersuchung können unter anderem Beweglichkeit und Spannungsverhältnisse im Bereich der Halswirbelsäule sowie der Schulter- und Nackenmuskulatur betrachtet werden.