Tinnitus

Als Tinnitus werden Ohrgeräusche bezeichnet, die sehr unterschiedlich wahrgenommen und als unterschiedlich belastend erlebt werden können. Tinnitus kann zahlreiche Ursachen und Begleitfaktoren haben und sollte insbesondere bei neu aufgetretenen oder ausgeprägten Beschwerden ärztlich abgeklärt werden.

Osteopathische Behandlung

Bei Patientinnen und Patienten mit Tinnitus können im Rahmen einer osteopathischen Untersuchung unter anderem Beweglichkeit und Spannungsverhältnisse im Bereich von Halswirbelsäule, Kiefer und angrenzender Muskulatur betrachtet werden.

Ergeben sich hierbei funktionelle Auffälligkeiten, können diese Gegenstand der manuellen Behandlung sein.

Eine osteopathische Behandlung ersetzt nicht die erforderliche HNO-ärztliche beziehungsweise fachärztliche Diagnostik und Behandlung. Ein Behandlungserfolg hinsichtlich des Tinnitus kann nicht zugesichert werden; die wissenschaftliche Evidenz für osteopathische Verfahren bei Tinnitus ist nicht abschließend gesichert.

Weitere Indikationen

Patientinnen und Patienten mit chronischen oder systemischen Erkrankungen suchen teilweise ergänzend zu ihrer ärztlichen Behandlung eine osteopathische Praxis auf.
In der viszeralen Osteopathie werden neben dem Bewegungsapparat auch Beweglichkeit und Spannungsverhältnisse im Bereich des Rumpfes und der dort liegenden Gewebestrukturen in die osteopathische Untersuchung einbezogen.
Ist das Gelenkspiel des Kiefergelenks aufgrund veränderter Spannungsverhältnisse der Kiefermuskulatur stark belastet, spricht man von einer Kiefergelenk-Dysfunktion – kurz CMD. Ein typisches Betätigungsfeld des Osteopathen.
Beinahe jeder Mensch hat im Verlauf seines Lebens mit Kopfschmerzen zu tun. Problematisch wird es aber erst wenn der Schmerz immer wieder kehrt oder gar chronisch wird. Die Lebensqualität der Betroffenen sinkt dramatisch und die wiederholte Einnahme von Schmerzmitteln jeglicher Art birgt auf Dauer weitere Gefahren.